Kritische Indikationen

Kritische Indikationen sind gegeben, wenn ein besonders aufwändiger Titrations- und Einstellungsprozess erforderlich ist, um ein gutes Therapieergebnis zu erzielen. Der Austausch gegen ein rabattbegünstigtes wirkstoffgleiches Medikament kann in diesen Fällen den Behandlungserfolg gefährden.

Darüber hinaus sind die Wirkstoffspiegel in diesen Indikationen meist in einem klar definierten therapeutischen Fenster zu halten, damit keine unerwünschten Wirkungen auftreten, sei es in Form von unerwünschten Arzneimittelwirkungen oder aber fehler- bzw. mangelhafter Wirkung des Medikamentes.

Wirkstoffe mit geringer therapeutischer Breite, verdienen besondere Aufmerksamkeit. Hier können bereits kleine Änderungen in der Dosierung oder Konzentration zu klinisch signifikanten Änderungen der Wirksamkeit oder Toxizität führen.